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Feuchtemess- und Regelsysteme für Sandkühler

Vom Kühler zum Sandregenerator

Mit einem Feuchtemess- und Regelsystem von Michenfelder wird ein Kühler zum
Sandregenerator.

Eine gute Sandaufbereitung beginnt bereits im Sandkühler

Gut aufbereiteter fließfähiger Formsand an der Formanlage und schnelle Taktzeiten sind zwei wichtige und typische Anforderungen

des modernen formsandgebundenen Gießens. Für eine gute Regeneration des Altsandes und eine konstante Formsandqualität an der Formanlage ist nicht nur eine gute Kühlung, sondern vor allem auch eine ausreichende Vorbefeuchtung und eine ausreichend lange Verweilzeit im nachgelagerten Altsandsilo unverzichtbar.

Maximale Feuchte mit maximaler Präzision – ohne Angst vor Überfeuchtung

Die Sandfeuchte, mit der aus dem Kühler heraus in die Altsandbunker gefahren wird, sollte mindestens 2,0 bis 2,2% H2O (besser mehr) betragen. Warum das so wichtig ist, steht im nachfolgenden Abschnitt.

Bei optimaler Beschaffenheit von Silos und Bändern werden in einigen Gießereien sogar ideale 2,8 bis 3,0% H2O gefahren, was sich gleichzeitig auch positiv auf die Kühlleistung auswirkt. Grundvoraussetzung dafür ist ein verlässliches Feuchtemess- und Regelsystem, wie die MICOMP-Baureihe, die aus einem schwankenden Eingangsfeuchteniveau ein gleichmäßiges Ausgangsfeuchteniveau mit geringer Schwankungsbreite macht. Die verbreitete Vorgehensweise in Gießereien – aus Angst vor den Konsequenzen einer Überfeuchtung – vorsichtshalber zu trocken aus dem Kühler herauszufahren und damit lieber eine schlechtere Sandqualität und höhere Temperaturen in Kauf zu nehmen, ist typisch für andere Feuchteregelsysteme. Mit dem Michenfelder-System muss dieser Kompromiss nicht länger gemacht werden. Das System hält die Schwankungsbreite am Kühlerauslauf mit ±0,05 bis 0,2%* unvergleichlich niedrig.

 

Die Erfahrung und die führende Technologie der kontinuierlichen Feuchtemessung im Inneren des Kühlers machen den Unterschied. 500-600 Mischerkühler aller gängigen Hersteller wurden bereits erfolgreich ausgerüstet. Das System setzt seit Jahren den Standard.

*1.Standardabweichung

Nutzer von Fließbettkühlern kennen das Problem gut:

Extreme Schwankungen der Ausgangsfeuchte in vielen Produktionsphasen, vor allem auch beim Anfahren nach Pausen und Anlagenstillständen,

und damit verbunden Qualitätsdefizite beim Formsand und dem Gussprodukt selbst. Ausschuss aufgrund solcher Schwierigkeiten muss aber nicht sein. Das Feuchtemess- und Regelsystem von Michenfelder sorgt über alle Produktionsphasen hinweg vollautomatisch und zuverlässig für präzise befeuchteten Formsand – und das auch bei kaltem und trockenem Sand bei Produktionsbeginn.

Charakterbildende Feinstteile bleiben erhalten

Typische Situationen, in denen andere Systeme versagen, wie z.B. bei kaltem (Anfahren bei Schichtbeginn), sehr heißem oder nicht abgegossenem

Sand, werden mit dem MICOMP 5 Typ G-FBK gezielt ausgesteuert. Charakterbildende Feinstteile bleiben so immer im Sand erhalten. Das System stellt somit ideale Voraussetzungen für ein frühzeitiges Dispergieren des Bentonits im Silo her.

Eine ausschließlich temperaturgeregelte Wasserzugabe reicht nicht aus

Eine Feuchteregelung zu integrieren, die sich ausschließlich an der Temperatur des Formsandes orientiert, ist keine verlässliche Lösung,

da zu viele kritische Situationen im Produktionsablauf unberücksichtigt bleiben. Kaltem, trockenem Sand zum Beispiel, wird bei einer rein temperaturabhängigen Feuchteregelung überhaupt kein Wasser zugegeben (z.B. beim Anfahren montagmorgens). In einem solchen Fall entzieht das Abluftsystem dem Sand wichtige Feinstteile, die seinen Charakter verändern, was sich wiederum gravierend auf die Qualität des Gussproduktes selbst auswirkt.

Top-Lösung für Chargenkühler

Michenfelder bietet mit dem MICOMP 5 Typ G-CHC ein System, dass selbst bei stark schwankenden Eingangsparametern und erheblichen Mengen an erforderlichem Kühl- und Befeuchtungswasser eine hochpräzise Ausgangsfeuchte sicherstellt.